Examen aleman – Becas Informatica 2012

Ein Genie, das nicht Genie heißen will

Moshe Kai Cavalin studiert Mathematik, hat ein Ratgeberbuch geschrieben, und er ist erst 14 Jahre alt. In seinem Erstling erklärt das amerikanische Wunderkind, dass auch andere junge Leute alles erreichen können, wenn sie nur hart arbeiten. Man müsse keine Intelligenzbestie sein.

Ein Genie genannt zu werden, das kann Moshe Kai Cavalin, 14, nicht leiden. Schließlich hat er sich doch bloß mit acht Jahren am East Los Angeles College eingeschrieben. Kurz darauf hatte er einen Abschluss in der Tasche – mit einem Punktedurchschnitt von 4,0, das entspricht der Note sehr gut. Normalerweise wird der Grad «Associate of Arts» nicht an Kinder im Grundschulalter verliehen.

Inzwischen ist Moshe gerade 14 Jahre alt geworden und will unbedingt noch dieses Jahr sein Mathematikstudium an der University of California Los Angeles (UCLA) abschließen. Gerade kam außerdem die englische (Ausgabe,Aufgabe) seines ersten Buches «We Can Do» heraus. Auf über hundert Seiten erklärt er darin, wie andere junge Menschen das erreichen können, was er geschafft hat: Indem sie einfach bei der Sache blieben und bei allem hundert Prozent gäben.

Das G-Wort nerve ihn total, sagt Moshe. «Die Leute wissen nicht, dass man echt kein Genie sein muss.» Man müsse einfach nur hart arbeiten, dann könne man alles erreichen. Er habe dabei nicht das Gefühl, dass seine taiwanesische Mutter und sein in Brasilien geborener Vater Druck auf ihn ausübten. «Ich konnte nach den Sternen greifen, aber andere können die Milchstraße erreichen», gibt er seinen Lesern mit auf den Weg. Wenn sie nicht zu viel fernsehen.

Denn obwohl er ein großer Fan von Filmen mit Jackie Chan ist, schaut Moshe nicht mehr als vier Stunden fern – in der Woche. In seinem Ratgeber beschreibt er, wie er Sporttauchen lernt und wie sehr er Fußball und Kampfsport liebt. (Als,wann) er jünger war, gewann er etliche Pokale im Kampfsport, doch dann kam sein Studium an der UCLA und sein Buch dazwischen, und er hatte keine Zeit (mehr,noch).

An der Universität hält Moshe offenbar gut mit. «Er zeigt solche emotionale und mathematische Reife, dass ich (beim,bei) Unterrichten vergesse, dass er so jung ist», zitiert die UCLA den Professor Chandrashekhar Khare. Bei ihm belegte der Junge im Herbst unter anderem einen Kurs in abstrakter Algebra. Weil Cavalin noch so jung ist, (zogen,bewohnen) seine Eltern nach Angaben der Hochschule mit ihm in (eine,einer) Studentenwohnung. Er sei der jüngste Student auf dem Campus und erhalte ein Stipendium.

Er habe Mathe zuerst nicht (gemocht,gefallen), sagt Cavalin. Trotzdem habe er die Note sehr gut bekommen, weil er sich dahintergeklemmt habe und sein Lehrer am East Los Angeles College so enthusiastisch bei der Sache gewesen sei. Der Lehrer habe ihn auch zu dem Buch inspiriert, mit dem er nun auch andere motivieren (wolle,möchtet,möcht).

Vier Jahre hat es gedauert, (bis,seit) das Buch fertig war. Zum Teil auch deswegen, weil seine Mutter beschlossen hatte, das Buch auf Mandarin zu veröffentlichen, und die Übersetzung für Moshe sehr aufwendig war. Ein taiwanisches Verlagshaus druckte das Buch, und es wurde ein Erfolg in Taiwan, Singapur und Malaysia. Nun ist es auf Englisch auch auf dem amerikanischen Markt.

Wegen seines Studiums hatte Cavalin kaum Gelegenheit, sein Buch zu vermarkten. Er gab nur eine Autogrammstunde an der UCLA. Sobald er seinen Bachelor hat, will der Student ein Master-Studium beginnen. Was er danach machen möchte, weiß er noch nicht so recht. Er sei ja noch ein Teenager. «Das ist sehr weit weg, und ich plane ja eigentlich nur für die nächsten paar Jahre», sagt Moshe.

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